VideoBro / Hochzeiten
Eure Gäste haben Blickwinkel, die kein Profi kriegt.
Euer Videograf filmt die Trauung. Alle anderen filmen auch, und nichts davon kommt bei euch an.
Ihr wisst längst, dass das passiert
Schaut euch bei den Reden um und zählt die Handys. Die Trauzeugen, eure Eltern, die Freundin, die ihres nie weglegt: Sie fangen Blickwinkel ein, an die keine gebuchte Kamera je herankommt. Der Tisch, an dem ihr nicht saßt. Der Gesichtsausdruck von jemandem beim Ja-Wort. Die Tanzfläche, wenn sie endlich losgeht.
Nichts davon kommt bei euch an. Ein paar Clips landen im Gruppenchat, der Rest bleibt auf fremden Handys liegen, bis diese Handys ersetzt werden. Wie sammelt man also auf einer Hochzeit die Videos von allen ein? Nicht, indem man hinterher darum bittet. Ihr gebt den Gästen einen Ort, an dem sie ihre Videos mit Absicht ablegen, während sie noch filmen.
Warum ein geteiltes Album nie ein Andenken wird
Paare probieren die üblichen Lösungen: ein geteiltes Album, einen Dropbox-Link, einen Hashtag. Das sammelt, manchmal sogar gut, und übrig bleibt ein Ordner voller unsortierter Clips, ohne Reihenfolge und ohne Form.
Sammeln war immer nur die halbe Miete.
Das ist Arbeit, kein Andenken. Ihr öffnet den Ordner einmal, vielleicht zweimal, und dann nie wieder, denn Clips ohne Reihenfolge zu sortieren ist Arbeit, und dafür hat sich niemand gemeldet.
So funktioniert eine Hochzeitskassette wirklich
Richtet es vor dem großen Tag ein, dann läuft der Tag fast von allein.
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Die Kassette rechtzeitig anlegen
Ein oder zwei Wochen vorher tippst du mit deinem Konto auf Neue Kassette und gibst ihr einen Namen wie auf einem Etikett: Sam & Alex, 14. Juni. Mehr ist nicht zu entscheiden.
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Die Leute einladen, die wirklich filmen
Tippe auf Crew, dann auf Einladen, und schick den Link an die Leute, die wirklich ein Handy in der Hand halten sollen: die Trauzeugen, ein Elternteil, die Freundin, die sowieso ständig filmt. Auf eine Kassette passen 8 Personen insgesamt, euch eingeschlossen. Jede Person mit Konto auf der Kassette kann weitere Leute einladen, entwickeln und den Film teilen. Wer über euren Link ohne Konto beitritt, kann filmen, Clips hinzufügen und den fertigen Film ansehen, mehr nicht. Einladungslinks gelten 7 Tage, schick sie also in der Hochzeitswoche los und nicht schon beim Anlegen der Kassette.
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ARM an, dann ganz normal filmen
Am Tag selbst tippt jeder, der filmt, auf ARM und dreht mit der iPhone-Kamera-App, die er sowieso kennt, das Handy quer gehalten. Jeder Clip im Querformat, der bei eingeschaltetem ARM entsteht, landet automatisch auf der Kassette und lädt leise im Hintergrund hoch.
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Es sortiert sich von selbst, der Reihe nach
Trauung, Reden, Hochzeitstanz: Die Clips landen auf der Kassette in der Reihenfolge, in der sie aufgenommen wurden, und nicht in der Reihenfolge, in der ihr Upload zufällig fertig wird. Niemand sortiert irgendetwas.
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Für die Afterparty eine zweite Kassette
Auf eine Kassette passen 2 Stunden Filmmaterial. Wenn Trauung und Abend beide drauf sein sollen, legt lieber eine zweite Kassette für den Empfang, die Afterparty oder den Polterabend an, statt alles in eine zu quetschen. Ihr könnt mehrere Kassetten gleichzeitig laufen lassen.
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Am Morgen danach nachlegen, was fehlt
Mit + holt ihr Videos im Querformat rein, die schon auf einem Handy liegen: das Stück von vor dem Tippen auf ARM oder den Clip, den jemand per AirDrop geschickt hat. Es rutscht genau an die Stelle der Kassette, an der es wirklich gedreht wurde.
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Entwickeln, wenn ihr zurück seid
Jede Person auf der Kassette, die ein Konto hat, kann auf Entwickeln tippen, wann immer ihr so weit seid, nicht nur wer die Kassette angelegt hat. Zurück kommt ein einziger Film: die Clips von allen, der Reihe nach, mit euren Kürzungen.
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Er landet im Schrank, und bei allen anderen
Der Film landet im Videoschrank von allen, die in diesem Moment auf der Kassette waren. Für die Gäste, die keinen einzigen Clip gefilmt haben, und für die Verwandten, die es nicht geschafft haben, teilt ihr einen nicht gelisteten Link: Er öffnet sich in jedem Browser, ohne App, ohne Konto.
Eine Checkliste für Hochzeitsvideos von Gästen
Gib die an alle, die filmen. Das sind nicht die „27 Pflichtaufnahmen einer Hochzeit“, sondern das, worauf die gebuchte Kamera nicht gerichtet ist.
- Der Morgen, in beiden Räumen, in denen sich alle fertig machen. Das passiert an zwei Orten gleichzeitig, und die gebuchte Kamera kann nur an einem sein.
- Der Raum, bevor jemand drin ist. Stühle stehen, noch sitzt niemand.
- Was auch immer abseits des Gangs passiert. Das Brautpaar-Team, das auf und ab läuft, jemand, der eine Anstecknadel richtet, die Minute direkt bevor du rausgehst.
- Der Tisch, den offiziell niemand filmt. Was eure echten Freunde einander mitten beim Essen erzählen.
- Wie die Leute auf die Tanzfläche kommen, nicht nur, wenn sie schon drauf sind. Wer überredet werden muss, gibt meist das bessere Material ab.
- Das Aufräumen, oder wer am Ende noch da ist. Der Teil des Abends, den niemand fotografiert, weil der Fotograf längst zu Hause ist.
- Der nächste Morgen. Wer auch immer noch da ist und sich gegenseitig die Geschichte erzählt.
Verschiedene Freunde stehen für dieselben zehn Minuten an verschiedenen Stellen, und genau das ist der eigentliche Vorteil einer Crew aus Handys gegenüber einer gebuchten Kamera: Ihr bekommt Blickwinkel, an denen ein einzelner Fotograf physisch gar nicht sein kann.
Zwei Dinge, die ihr vor dem Tag wissen solltet
Crew-Größe und Längenlimit stehen schon weiter oben. Bei diesen beiden geht es um Speicher und darum, welches Handy eure Filmenden brauchen, und das erfahrt ihr besser hier als am Tag selbst.
- Der Speicher geht von euren 2 GB ab. Das Material einer Kassette zählt bei der Person, der sie gehört, nicht bei den Gästen, die hineinfilmen. Ist euer Speicher voll, wird nichts gelöscht, was schon da ist, aber neue Clips und Entwickeln sind blockiert, bis ihr Platz schafft. Bezahlte Tarife mit mehr Platz sind in Arbeit.
- Zum Filmen braucht es ein iPhone. Zum Ansehen gar nichts: jeder Browser, jedes Gerät, keine App, kein Konto.
Das ersetzt euren Videografen nicht
Wenn Trauung und Reden richtig aufgenommen werden sollen, das Ja-Wort scharf, echter Ton, zwei Kameras auf dem Kuss, dann bucht jemanden. Diese Person kann etwas, das acht Leute mit Handys nicht können, und hier tut auch niemand so, als wäre das anders.
Das hier ist der andere Film. Der, den niemand je in Auftrag gegeben hat, gedreht aus eurer Hochzeit heraus, von den Leuten, die mittendrin waren, mit all den Stellen, neben denen ein Profi höflich nicht gestanden hat. Wahrscheinlich schaut ihr genau den öfter. Keins ersetzt das andere, und viele Paare buchen aus gutem Grund beides: einen Profi für Trauung und Fotos, eine Kassette für alles drumherum, einschließlich des JGA-Wochenendes, das dem Tag vorausging. Dieselbe Idee funktioniert für den Polterabend oder die Verlobungsfeier und für die Familie, die die Reise nicht schaffen konnte, es aber trotzdem gern sehen würde.
Fragen, die Paare stellen
Ersetzt das unseren Hochzeitsvideografen?
Nein. Wenn Trauung und Reden richtig aufgenommen werden sollen, bucht jemanden. Diese Person kann etwas, das acht Leute mit Handys nicht können, und hier tut auch niemand so, als wäre das anders. Das hier ist der andere Film: der, den niemand je in Auftrag gegeben hat, gedreht aus eurer Hochzeit heraus, von den Leuten, die mittendrin waren.
Wie viele Leute können in eine Hochzeitskassette filmen?
Acht Personen insgesamt, euch eingeschlossen, in jedem Tarif. Das ist kein Limit, das ein bezahlter Tarif aufhebt. In der Praxis sucht ihr eure Filmenden aus, statt die ganze Gästeliste einzuladen, und genau das macht den Film erst ansehbar.
Müssen unsere Gäste eine App laden oder ein Konto anlegen?
Zum Filmen in eure Kassette brauchen sie die iPhone-App, aber kein Konto: Sie öffnen euren Einladungslink und legen los. Zum reinen Ansehen des fertigen Films brauchen sie beides nicht. Schickt den Link, und er öffnet sich in jedem Browser, auf jedem Handy und jedem Laptop.
Wann bekommen wir den Film denn nun?
Sobald jemand auf der Kassette mit Konto auf Entwickeln tippt, und das kann jeder von euch sein, nicht nur wer die Kassette angelegt hat. Es wird wirklich in der Cloud gerechnet, ein paar Minuten, bei einer größeren Kassette länger, keine Wartezeit in Wochen.
Können wir die Kassette nach dem Entwickeln noch ändern?
30 Tage lang nach dem Entwickeln, ja, und nur wer die Kassette angelegt hat, kann es. Diese Person tippt beim Film auf Weiter bearbeiten. Damit verschwindet er aus dem Schrank von allen, und die Kassette liegt mit allen Clips wieder unter Aktiv. Wenn ihr fertig seid, entwickelt ihr erneut. Jeder schon verschickte Link zum Teilen hört endgültig auf zu funktionieren; nach dem erneuten Entwickeln tippt ihr beim neuen Film auf Teilen und verschickt einen frischen Link. Ein Zurück gibt es dabei nicht, das sollte man vorher wissen.
Wie sammle ich auf einer Hochzeit die Videos von allen ein?
Legt die Kassette vor dem Tag an und ladet die Leute ein, die wirklich filmen sollen, bis zu acht insgesamt, euch eingeschlossen. Wer auch immer filmt, braucht VideoBro auf einem iPhone, aber kein eigenes Konto: euer Einladungslink reicht, und es kostet niemanden etwas. Die Kassette anzulegen, Leute einzuladen, sie zu entwickeln und den Film zu teilen brauchen alle ein Konto.
Müssen Gäste etwas Besonderes tun, um ihre Videos beizusteuern?
Nein. Sie öffnen den Einladungslink, tippen auf ARM und filmen mit der iPhone-Kamera-App, die sie schon kennen. Jeder Clip im Querformat, den sie drehen, landet von selbst auf der Kassette, hochgeladen im Hintergrund, ohne extra Schritt am Ende.
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